Logo des Verbundforschungsprojekts Bildnerisches Gestalten und Kreatives Schreiben

KONGRESS 22.-24. MAI 2014 NÜRNBERG

Bildnerisches Gestalten
und kreatives Schreiben in der Entwicklung des Menschen

Wie Kunst das Gehirn verändert: Differenzielle Effekte von produktiver und rezeptiver Kunstintervention auf funktionelle Konnektivitäten im menschlichen Gehirn – eine funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) Studie

VORTRAG in Sektion Kreativität / Bildung am Freitag, 23.Mai, 15:00 Uhr, Raum 1.11.8 (KPZ)

Dass künstlerische Tätigkeiten wohltuend und stabilisierend wirken können, ist durch empirische Studien und die Praxis der Kunsttherapie belegt. Was sich dabei auf neuronaler Ebene abspielt, ist dagegen noch weitgehend unerforscht. Anne Bolwerk erzählt in ihrem Vortrag welche Effekte das künstlerische Gestalten und die Kunstbetrachtung auf das funktionelle Zusammenspiel des Ruhenetzwerkes (das sog. Default-Mode Network) im menschlichen Gehirn haben können. Dazu untersuchte sie die Ruhenetzwerke von gesunden Teilnehmern im Renteneinstiegsalter vor und nach dem wöchentlichen Besuchen einer produktiven und rezeptiven Kunstintervention mittels fMRT.

Anne Bolwerk

hat Kunsttherapie (B.A.) und Psychologie (M.Sc.) studiert. Seit 2011 hat sie das Forschungsprojekt „Persönlichkeitsbildung durch künstlerisches Gestalten“ unter der Leitung von Prof. Christian Maihöfner, Prof. Frieder R. Lang und Dr. Jessica Mack-Andrick an der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Erlangen durchgeführt und dazu ihre Dissertation verfasst.